Best of Berlin – Die schönsten Seiten der Hauptstadt

Best of Berlin – Die schönsten Seiten der Hauptstadt

Ach, was sie nicht alles ist:  Trendmetropole, Promimagnet, The place to be ! Für mich und Berlin gilt: 1000 Mal besucht und 1000 Mal an allen Sehenswürdigkeiten vorbeigeschummelt. Jetzt der kühne Plan: Berlin sehen und erleben und zwar genauso, wie es die Touristen machen. Kein Schwächeln in der B-Note, will heißen: Keine Sehenswürdigkeit wird ausgelassen. Also rein ins Vergnügen mittendrin und voll dabei !
Es gibt zwei günstige Möglichkeiten, um Berlin touristisch zu erleben:
Möglichkeit Eins: Man steigt in die Buslinie 100. Sie startet am Bahnhof Zoologischer Garten und endet am Alexanderplatz und man genießt ohne Fremdenführergequassel die Mitte von Berlin
Möglichkeit Zwei: Jeden Tag, um 11 Uhr beginnt am Brandenburger Tor eine kostenlose Führung (mit Guide). Die Tour dauert rund 3,5 Stunden und führt zu den bekanntesten Orten und Plätzen und das sind die Highlights:
Das Brandenburger Tor, eine der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten und mehr als 200 Jahre alt. Die Skulptur der Quadriga von Johann Gottfried Schadow stellt die geflügelte Siegesgöttin Victoria dar. Sie wurde in ihrem Dasein dreimal vom Tor entfernt. Zuletzt wurde sie in der Silvesternacht, nach dem Fall der Mauer Opfer von Übermütigen zerstört und musste daraufhin renoviert werden.

Reichstag Berlin

Fast gegenüber ist der Reichstag, über 15 Millionen Besucher haben ihn seit dem Umzug bereits besucht. Vor allem die gläserne Kuppel entwickelte sich zum Hauptanlaufpunkt. Das 800 Tonnen schwere Bauwerk aus Stahl und Glas, misst 40 Meter im Durchmesser und 23,5 Meter in der Höhe und wurde von Architekten Sir Norman Foster geplant.

 

 

Natürlich geht es auch zur „Goldelse“, die Siegessäule mit der Siegesgöttin Viktoria. Wer Puste hat, steigt die die 285 Stufen zur 69 Meter hohen Aussichtsplattform hoch und genießt nach dem Schnappatmungsanfall den Blick über Berlin. Zu  Zeiten der Love Parade  wurde am Großen Stern die Abschlussparty gefeiert und Barack Obama hielt bei seinem Berlinbesuch 2008 vor ihr seine Rede.

 

Um die Ecke vom Hotel Adlon und dem Brandenburger Tor ist das “Denkmal für die ermordeten Juden Europas“. Es wurde am 10.Mai 2005 eröffnet. Auf dem rund 19.000 Quadratmeter großen Feld wurden 2711 Stelen installiert– nach dem Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman. Schon in der Entwurfsphase war die Architektur umstritten.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Ich finde jedoch, ein Gang durch die engen Gänge des Stelenfeldes, ist beklemmend und regt zum Nachdenken an. Das Denkmal erhebt jedoch nicht den Anspruch, ein allgemeingültiges Gefühl vermitteln zu wollen. Viele finden das Lachen der versteckspielenden Kinder befremdlich. Vielleicht kann man es ja so sehen,- sie geben den vielen Ermordeten eine Stimme, die nie lachen und ihre Kindheit genießen konnten. Und die vielen Besucher, die den Ort ansehen sind für sich ein Argument dafür, dass dieser Völkermord nie in Vergessenheit gerät.

Nur ein paar Meter weiter findet man den Potsdamer Platz, mit der Piazza unterm Zirkuszelt. Die Stahlkonstruktion, wurde von Helmut Jahn entworfen und schwebt wie ein riesiger Regenschirm über den Köpfen der Besucher. Nachts erstrahlt das Gebilde in bunten Bonbonfarben.Filmfans sollten das Museum für Film und Fernsehen besuchen. Hier gibt es über 13.000 Filme, eine Million Fotos, 30.000 Drehbücher, Lolas rote Original-Perücke, Marlenes Schminkköfferchen, Kulissenmodelle und vieles mehr zu sehen. Geöffnet ist es Di. bis So. 10-18 Uhr, Do. bis 20 Uhr .

An der nördlichen Spitze des Potsdamer Platzes steht der “Kollhoff-Tower“, benannt nach seinem Architekten Hans Kollhoff. Im 24. und 25. Stock des verklinkerten Gebäudes befindet sich der “Panoramapunkt”, Aussichtsplattform, Ausstellung und Café inklusive. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl ist ein Erlebnis für sich, in nur 20 Sekunden wird man „hochgeschossen“.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist das  Haus der Kulturen der Welt oder im Berliner Jargon heißt sie die “Schwangere Auster”.Nur wenige wissen, dass ihr Dach einmal komplett eingestürzt ist. Nicht weil der Architekt Fusch gebaut hat, sondern weil die Berliner Baubehörde die Originalpläne der Konstruktion verändert hat. Seit der Eröffnung im Jahre 1957 finden hier jährlich viele Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

In unmittelbarer Nähe befindet sich das Carillion, ein Glockenturm mit 68 Glocken. Sein Glockenspiel ist das größte dieser Art in Europa und das viertgrößte der Erde.

Wer Berlin besucht landet unweigerlich auf dem Kurfürstendamm. Die 3,5 km lange Straße hat zwei Gesichter. Er ist Prachtboulevard, Luxusmeile und auch nächtlicher Straßenstrich. Also Vorsicht, die Damen an der Straße warten nicht auf den Bus…

Im 16. Jahrhundert war der Kudamm der Reitweg für die Kurfürsten in den Grunewald. Zu den Zeiten der Mauerstadt galt er als Schaufenster des Westens. Im Moment erfindet er sich wieder einmal neu. Große Bauprojekte, ein Shoppingfestival und bessere Werbung sollen ihn und die Tauentzienstraße – zukunftsfähiger machen. Comeback als urbaner Sehnsuchtsort nicht ausgeschlossen…

Direkt am Alexanderplatz steht das höchste Gebäude Deutschlands – der Berliner Fernsehturm. Er ist das höchste Bauwerk der Bundesrepublik. Mit seinen 368 m ist er eines der markantesten Wahrzeichen Berlins. Touristen und Einheimische strömen heute in den Fernsehturm, um in der Turmkugel zu speisen oder auf dem Aussichtsdeck einfach nur den Blick über Berlin zu genießen.

Seinen heutigen Namen verdankt der Platz, König Friedrich Wilhelm III., der ihn anlässlich des Besuchs des Zaren Alexander Ende 1805 in Alexanderplatz umbenannte.

Viele Menschen besuchen die ehemalige innerdeutsche Grenze an der sogenannten East Side Gallery in Berlin. Zurzeit wieder täglich in den Medien. Viele sind empört über die Entfernung der Mauerteile.

Das ist verständlich, denn mit 1.361 Metern ist sie die längste Open-Air-Galerie der Welt und gleichzeitig das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer! Und jetzt, weiß keiner wie lange sie noch steht….
Nach der East Side Gallery unbedingt zur restaurierten Oberbaumbrücke gehen.

Sie überspannt die Spree und verbindet Kreuzberg mit dem Friedrichshain. 1896 errichtet, in den 1990ern wieder instand gesetzt, ist sie eine der schönsten Brücken Berlins und das zu jeder Jahreszeit.

Kontrollpunkt Checkpoint Charlie war neben der Glienicker Brücke der bekannteste Grenzübergang in Berlin. Und er war einer von drei, der durch die Amerikaner kontrolliert wurde.
Der Übergang durfte nur von Ausländern und Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR sowie von DDR-Funktionären benutzt werden. Sehenswert ist das Mauermuseum. Gleich hinter der Axel-Springer-Passage, im Viet Bowl, gibt es leckeres Essen zum kleinen Preis.Auch ein Stück typisches Berlin sind die kleinen grünen Häuschen. Von ihnen gibt es nur noch ca. 30 Stück und die Berliner nennen die öffentlichen Toiletten „Café Achteck“. Der Stadtbaurat Carl Theodor Rospatt entwarf sie um 1878.

Für alle die keinen 08/15 Stadtrundgang machen möchten, gibt es diese Angebote:

Die Hauptstadt völlig anders kennenzulernen, ganz einfach reinschauen ins Onlineportal Gidsy. Privatpersonen bieten die unterschiedlichsten Aktivitäten an, vom Goldschmiedekurs über Autoren Workshops bis zur Underground-Tour ist alles dabei. Glamouröser Investor der Agentur ist Ashton Kutcher.  Website: https://gidsy.com/things-to-do/

Bei „Art Escort“ findet die Stadtführung mit Künstlern, Regisseuren und Schriftstellern statt und es werden Galerien, Ateliers, Modedesigner, Clubs und andere Kulturorte, besucht. Website: www.art-escort.de

Besondere Themenführungen gibt es bei Elke Tesche. Themen sind z.B. Grenzfälle – Die Berliner Mauer oder Berlins neue Mitte – mobil, modern, politisch. Website: http://www.kreuzundquerberlin.de

Übernachten
Neben den vielen Hostels gibt es unzählige private Privatapartment Vermietungen, hier zwei Beispiele:
Feels like home bietet charmante Ferienappartements, die von zwei Frauen betreut werden. Die Wohnungen sind gemütlich, individuell und mit allem ausgestattet. Website: www.feelslikehome.de

Kleines familiäres Hotel mitten im Prenzlauer Berg, ruhig gelegen in einem Innenhof. Website: www.bornholmer-hof.de

Essen & Trinken

In Berlin ein schönes Restaurant finden, kann zur Lebensaufgabe werden! Die besten kulinarischen Entdeckungen von Foodbloggern finden sich unter: www.berlin-food.info

Frei nach dem Motto:“ Ich bin ein Berliner“- hier finden sich weitere Lieblingsorte lokaler Blogger. Website: http://www.spottedbylocals.com/berlin
Kult-Currywurst Buden gibt es unzählige in Berlin. Die bekannteste ist wohl am Prenzlauer Berg – Konnopke’s Wurst Imbiss, Schönhauser Allee 44a. Der Imbiss ist ein Familienunternehmen und „the place to be“ für Currywurst-Liebhaber. Hier essen Touristen und Einheimische gleichermaßen die Berliner Spezialität.
Kreuzberg- Inzwischen in Berlin schon fast so berühmt wie Konnopke’s Currywurst: Mustafa’s Gemüse-Kebab und Hähnchen-Döner am Mehringdamm.

Stilvoll einspannen
Die Cafeteria “Skyline” im Telefunkenhochhaus am Ernst-Reuter-Platz. Im 20. Stock bietet sich, in 80 m Höhe, ein toller Rundumblick über die gesamte City. Preise für Essen und Trinken sind absolut moderat.
Eine schöner Park ist der Volkspark Friedrichshain. Hier kann man spazieren gehen, Sport machen, Picknicken und grillen oder einfach nur in der Sonne sitzen. Er wurde 1846 angelegt und ist der zweitälteste Park in Berlin. Zu sehen gibt es den berühmten Märchenbrunnen, den Trümmerberg, die Bachlandschaft und vieles mehr.
Das Nola’s ist ein Schweizer Restaurant mit großer Terrasse auf dem Weinberg im Park. Website: http://www.nola.de/
Club der Visionäre. Die Bar an einem Seitenarm des Landwehrkanals, lockt das Berliner Szenevolk an. Der Clou: Auf Holzflößen kann man sich über das Wasser treiben lassen. Website: http://clubdervisionaere.com

Picknick auf einer Flugzeuglandebahn, der stillgelegte Tempelhofer Flughafen ist etwas Besonderes. Grillen, Skaten, Fahrrad fahren, chillen – viel Platz für alles was Laune macht. Website: http://www.tempelhoferfreiheit.de/

Highlife und Nachtleben
Wenn die Sonne untergeht, geht die Party los. Berlins Nightlife ist schrill, verrucht, legendär ausgefallen.

Matrix, der wohl berühmteste Club Berlins ist an 365 Tage im Jahr geöffnet. Perfektes Touristenvergnügen. Website: http://www.matrix-berlin.de

Mauerpark, jeden 2. Sonntag findet dort im Sommer Karaoke statt, die von vielen Leuten besucht wird! Website: http://www.mauerpark.info/

Prenzlauer Berg, auf 25 000 Quadratmetern feiert man jeden Samstag z. B. “Tannz im Frannz“, von 23-6 Uhr. Für alle über 30, Musik jenseits von Techno und Viva-Charts,
www.kulturbrauerei-berlin.de

Shopping
Der Tourist geht natürlich ins Kaufhaus des Westens, kurz: KaDeWe. Gegründet wurde das Kaufhaus im Jahre 1907 durch Adolf Jandorf.
Auf acht Etagen bietet sich alles, was das Konsumentenherz begehrt. Feinschmecker „genießen“ sich durch die Delikatessenabteilung. Es werden Spezialitäten aus aller Herren Länder angeboten, viele können an den vielen Theken gleich vor Ort probiert werden.

Berlin-Souvenirs für Fortgeschrittene gibt es bei S.Wert Design in der Brunnenstraße 191. Berlin Mitbringsel der besonderen Art, wie z.B. der ICC-Pullover oder das Hansaviertel-Kissen. Website: http://www.s-wert-design.de/

Schöneberg, Ahornstraße 2- Secondhand in der Garage – Klamotten mit individuellen Preisen für Frauen und Männer und Kleidung die pro Kilogramm verkauft wird.
Website: http://www.kleidermarkt.de/html/fil-ber-ahorn.html
Kreuzberg, Markthalle Nummer 9. Sie galt lange als prächtigste der einst 14 durchnummerierten Berliner Markthallen. Vorerst zwei Tage die Woche – freitags und samstags – sind 35 Händler da. Hier gibt es Bioprodukte aus dem Umland von Hofläden und Biobetrieb. Die Marktkantine kocht biodynamisch, es gibt mittlerweile täglich drei Gerichte zur Auswahl. Website: http://www.markthalleneun.de

Friedrichshain, Dieffenbachstr. 12 . Im Süper Store bekommt man sorgfältig ausgesuchte Produkte von Wohnaccessoires über Bücher, Schmuck und Taschen bis hin zu Möbeln und Licht. Website: www.sueper-store.de

Etwas versteckt liegt das Schiff auf dem Landwehrkanal und man könnte, umgeben von Grün, glatt vergessen, dass man sich hier mitten in Berlin befindet. Am Wochenende bekommt man zwischen 10 und 14 Uhr ein gutes Frühstück; danach kann man direkt gegenüber auf der Straße des 17. Juni auf den großen Trödelmarkt gehen. Straße des 17. Juni Website: www.capt.schillow.de

Berlin live Webcam: http://www.earthtv.com/de/kamerastandort/berlin-webcam

Mehr Infos Berlin: http://www.visitberlin.de/de

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