New York – Der Auftakt, die ersten drei Tage

New York – Der Auftakt, die ersten drei Tage

Nach gefühlten 36 Stunden Anreise kamen wir gut an in New York, unser Flug ging über Lissabon nach Newark /New Jersey. Gelandet sind wir um 15.15 und 90 Minuten später standen wir in der Ankunftshalle des Flughafens. Alles mit ein wenig Aufregung, da mir bei der ESTA ein kleiner Tippfehler unterlaufen war, der Aufregung in Portugal und in New Jersey verursachte. Nach einem Kampf mit der Voicemailbox unseres „Limo-Services“, kamen wir jedoch in Brooklyn nach weiteren 70 Minuten Fahrt gut an. Der Weg führte uns über Downtown Manhattan und ist für mich, auch wenn ich schon häufig in New York war, nach wie vor ein Erlebnis. Beim Anblick der Wolkenkratzer komme ich mir immer wie das „totale Landei“ aus Hamburg vor. Aber die Fahrt über die Brooklyn Bridge mit Blick über den Hudson lässt einem das Herz höher schlagen. Diesmal wohnen wir in Brooklyn - Crown Hights. Dieser Teil von Brooklyn erinnert an Hamburgs Schanzenviertel oder an Berlins Prenzlauer Berg. Crown Heights”, ist Multikulti und in den Straßen sieht man die typischen kleinen Sandstein Reihenhäuser der 20er Jahre. Einfach zum Verlieben. Unser Hinterhof hat sogar Grün-Garantie.

Hinterhof in Brooklyn

Der zweite Tag, war natürlich gleich für Manhattan reserviert. Ich finde am besten kommt man in New York an, wenn man bei Penn Station /Madison Square Garden aus der U-Bahn aussteigt und die Stadt erst einmal auf sich wirken lässt. Meine „Entourage“ (Freund und mein Sohn) kamen aus dem filmen und/oder Foto schießen gar nicht mehr heraus.

Empire State Building

Natürlich wollten wir Manhattan auch von oben sehen. Was liegt da näher als die Aussichtplattform des Empire State Buildings zu besuchen. Mit 381 Meter Höhe (86 Stockwerke) rangiert es nach wie vor unter den zehn höchsten Gebäuden der Welt. Diesmal war das „Glück mit uns“, in 15 Minuten befanden wir uns auf der Aussichtsplattform im 86. Stockwerk mit einer Aussicht, die mir immer wieder den Atem verschlägt. New York at its best! Der fantastische Rundumblick ist ein absolutes Muss. Darüber hinaus sieht man in der Ferne die Freiheitstatue.

Statue of Liberty

Beim rausgehen habe ich diesmal, auch der Lobby einige Zeit geschenkt. Die Art -Deco-Halle ist mit ihren drei Stockwerken und den Marmor-Bronze-Einlegearbeiten wirklich ein Schmuckstück.

Freedom Tower

Auf dem Rückweg warfen wir noch einen Blick auf den Freedomtower. Der rund 541 Meter hohe Wolckenkratzer befindet sich heute am Ground Zero, wo bis 2001 der Nordturm des „World Trade Centers“ stand. Vier Milliarden Dollar hat er gekostet und soll 2014 für die Besucher geöffnet werden.

Der heutige Sonntag gehörte dem Central Park. Er ist fast doppelt so groß wie das Fürstentum Monaco, erstreckt sich über 340 ha von der 59th bis zur 110th Street.

Central Park

Ich finde, er ist so, wie man ihn aus Filmen kennt. Wir sind gemütlich vom berühmten Plaza-Hotel gen Norden gelaufen. Ein Ruderboot beim Loeb Boathouse haben wir nicht gemietet, dass Teichlein war uns doch ein wenig zu klein.

Central Park -The Lake

Beim Turtel Pond haben wir jedoch eine Aussichts-Pause im Belvedere Castle eingelegt. Das Besucherinformationszentrum bietet eine hübsche Aussicht über den nördlichen Park. Zurück ging es dann über den Columbus Circle am Starbucks vorbei nach Brooklyn. Ein entspannter Sonntag wie ihn man sich nicht schöner vorstellen kann.

Parkbank mit Spruch des Stifters

Natürlich geht es weiter mit uns, die nächsten Highlights sind: Brooklyn Bridge, Lady of Liberty und eine Fahrt auf dem Hudson River mit einem historischen Segelschiff.