Curaçao - Mini-Holland in der Karibik

Curaçao – Mini-Holland in der Karibik

Ein wenig hatten wir das Gefühl auf Curacao in den Niederlanden zu sein, nur mit ganz viel karibischem Flair. Die Insel liegt 60km vor Venezuela und ist ein eigenständiges Land unter der Krone der Oranje. Strand KaribikDer blaue Likör hat Curacao berühmt gemacht und ja…- an vielen Ecken ist das Meer so blau wie das Getränk.Strand Curacao

Willemstad

Doch hier gibt es viel mehr zu entdecken als schöne Strände. Allen voran Willemstad, die Hauptstadt und UNESCO Weltkulturerbe. Die bunten Giebelhäuser lassen die Illusion entstehen, in einem holländischen Städtchen aus längst vergangener Zeit zu sein. WillemstadDie hübschen Häuser strahlen jedoch in den unterschiedlichsten Farben. Die ganze Stadt leuchtet wie ein Bonbonglas in Rosa, Türkis, Blau, Gelb, Grün oder Lila. Queen Emma BrückeBesonders gefallen hat uns die schwimmende Königin Emma Brücke, sie schwenkt zur Seite, wenn Schiffe in den riesigen Hafen Schottegat einfahren. Einmal waren wir nicht schnell genug und konnten eine Durchfahrt auf der Brücke erleben. Königin Emma BrückeWas bei uns „Schnappatmung“ verursacht wird von den Einheimischen mit karibischer Gelassenheit genossen. Man schaukelt auf der Brücke, bis die Brücke sich wieder schließt, auch wenn dies bis zu 30 Minuten dauern kann. Floating MarketsEin „Must-See“ sind die Floating Markets. Die Venezuelaner kommen aus ihrem nur 60 km entfernten Heimatland und verkaufen auf Schiffen Obst, Gemüse und Fisch. Für die Einheimischen ist der Markt eine Art Drive In, sie fahren mit den Auto vor und rufen Ihre Bestellungen ins Boot. Quasi um die Ecke findet man die Alte Markthalle „Marsche Bieuw“. Hier bietet sich die Möglichkeit lokales Essen zu probieren. Die Speisen sind einen Versuch wert und bestehen aus Fleisch, Reis, Gemüse und leckeren Saucen.

Strände und Jan Thiel Bucht

Viele besuchen Curacao wegen der türkisblauen Bilderbuchstrände. Die Insel hat über 38 Badebuchten und mehr als hundert Tauchgebiete. Strand CuracaoSchade ist jedoch, dass viele Strände von Tages-Kreuzfahrtgästen überlaufen sind und Eintritt kosten. Uns haben folgende (kostenlose) Strände gefallen, Kenepa / Grote Knip und im Westen die Westpunt Bay. Grote Knip- StrandWer Urlaub mit Wassersport machen möchte ist in der Jan Thiel Bucht richtig. Hier gibt es die unterschiedlichsten Sportmöglichkeiten, wie Tauchen, Segeln, Kayaking.Strand Jan Thiel Zur Bucht gehören ein künstlich angelegter Strand und viele Apartment- und Hotelkomplexe. Uns war es ein wenig zu künstlich, wir mögen es eben gern bodenständig mit Kontakt zu Einheimischen.

Rumkommen

Besonders gefallen haben uns die Fahrten mit den Kleinbussen, sie sind teilweise bunt dekoriert und kosten zwischen 1 und 1,5 $ pro Person. Man stellt sich an die Straße und die vorbeifahrenden Fahrer geben ein Hupzeichen. Straße CuracaoDann hebt man die Hand und der Bus hält an. Es ist eine günstige Alternative zu den Taxis, die gleiche Strecke kostet mit ihnen 10 US-$. Die Fahrt ist ungleich lustiger, da man sich meist inmitten von netten Einheimischen befindet.Curacao wilde KüsteUnbedingt anschauen sollte man die wilde und ursprüngliche Seite, den Shete Boka-Nationalpark. Wir waren beeindruckt von der Kraft des Meeres und den Wellen, die in mehreren Metern in die Höhe schießen. Hier erlebten wir eine wüstenartige Landschaft bizarr mit ganz spezieller Vegetation. Sehr außergewöhnlich sind auch die Unmengen an Riesen-Kakteen die über die ganze Insel verteilt sind.Hotelanlage Curacao

Unser Fazit :

Curaçao ist gut als eine Art Karibik für Einsteiger. Irgendwie europäisch, aber mit viel karibischer Exotik, mit langen Strandstränden, Kokospalmen, bunten Häusern und türkisblauem Wasser. Strandhütte CuracaoEs ist wettersicher mit Temperaturen um die 27 Grad das ganze Jahr. Es liegt außerhalb der Hurrikane Zone, so gibt es keine bösen Überraschungen. Locker, entspannt und lässig,- ideal zum Abtauchen.Traumstrand Curacao