Ostseeinsel Fehmarn - Das sonnige Tor zur Ostsee

Ostseeinsel Fehmarn – Das sonnige Tor zur Ostsee

Auf Fehmarn trifft die Redewendung „wenn das Gute liegt so nah“ wirklich zu. Gerade im Norden ist man mit sonnigen Stunden nicht sehr verwöhnt. Davon hat die Insel in der Ostsee aber reichlich. Sie gehört mit rund 2000 Sonnenstunden im Jahr, zu einem der wetterbeständigsten Ziele in Deutschland.

Fehmarn und sein “Kleiderbügel”

Mit  185 km² ist sie die drittgrößte deutsche Insel und liegt zwischen der Kieler und der Mecklenburger Bucht. Das macht sie zum idealen Ausgangspunkt für Segelreisen. Außerdem ist Fehmarn schnell erreicht, durch die Fehmarnsund-Brücke ist sie seit 1963 mit dem Festland verbunden. Von Hamburg fährt man knappe 90 Minuten.

Viele Familien kommen wegen der Bademöglichkeiten hierher. Im Süden der Insel, bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals, findet man traumhaft weiße Sandstrände, ebenso wie im Westen.

Die sogenannte „Inselhauptstadt” Burg, präsentiert malerisches Flair, mit ihren roten Backsteinbauten und rustikalen Fachwerkhäusern. 

Der 6000 Einwohner zählende Ort – liegt im Süden. In den vielen gemütlichen Cafés, Bars und Restaurants lässt es sich herrlich entspannen und die regionale Küche genießen. Mein Tipp ist der Pannenfisch.

Was nur wenige wissen, auch Jimi Hendrix hat seinen Platz auf Fehmarn. 1970 hatte er hier seinen letzten Auftritt, nur wenige Tage später starb er in London. Ein Gedenkstein steht am  Ort des damaligen Festivals.

Kletteranlage in Burgstaaken

Kletterfans kommen in Burgstaaken auf ihre Kosten. Bei „Silo-Climbing” können Kletterer an einem Getreidesilo, mit Blick auf die Ostsee, ihrem Sport nachgehen. Es werden 14 verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten.

Das Wahrzeichen Burgstaakens ist die „U11“, ein von der Bundesmarine ausgemustertes U-Boot. Es ist das Herzstück des dazugehörigen U-Boot-Museums. Man kann sein Inneres besuchen und erfahren, wie es sein muss, wochenlang in einem U-Boot der Bundesmarine zu leben und zu arbeiten.

Für viele Kinder ein unvergessliches Erlebnis, ist die Fahrt mit einem richtigen Fischkutter, verschiedene Fischer fahren mit interessierten Gästen auf die Ostsee hinaus und man lernt viel Neues über die Flora und Fauna der Ostsee.

Natürlich ist Fehmarn ein Eldorado für Wassersportler aller Art. Egal ob Surfen, Segeln, Kiten oder Tauchen. Profis und Anfänger finden hier tolle Möglichkeiten, denn das Revier zählt zu dem abwechslungsreichsten Europas.

Hafen Fehmarn Burgtiefe

Der Segelsport führt auch uns ein bis zweimal im Jahr hierher. In Burgtiefe liegen die vereinseigenen Yachten unseres Segelclubs (SGS 85). Mindestens zu Saisonbeginn-und Ende geht es für uns, ein Wochenende über die Ostsee. Burgtiefe ist die größte Marina auf Fehmarn und liegt gut geschützt im Burger Binnensee. Durch den Schwellschutz gilt der Hafen als einer der sichersten und ist auch bei einer „steifen Brise“ recht geschützt.

Gerne sitzen wir am Freitag, bevor es losgeht, im Cafe Sorgenfrei. Wir mögen die Sonnenterasse von der man einen herrlichen Meerblick hat und den Schiffen beim Ein- und Auslaufen zuschauen kann. Außerdem gibt es lecker Kuchen und Jogurt-Speisen. Ideal zum chillen und um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Dieses Jahr kam noch das Drachenfest dazu. Zusehen gab es ausgefallene Groß-Drachen, Lenkdrachen und zahlreiche Aktionen rund um das Thema Drachen. Nach Sonnenuntergang sorgten angestrahlte und selbstleuchtende Drachen für besondere Lichteffekte am Himmel.

Fehmarns Landmarke – die drei Hochhäuser von Burgtiefe

Häufig steht der Wind so günstig, dass Warnemünde unser Ziel wird. In einigen Jahren, wie diesen Herbst, war das Wetter so schön, dass Karibikfeeling aufkam. Dann geht es meist mit über sieben Knoten über die Ostsee. Ein Segeltraum, wie er kaum schöner sein kann.

Hafen “Alter Strom” in Warnemünde

Unser Hafen in Warnemünde ist häufig der „Alte Strom“. Seine Koordinaten lauten 54° 10,80 ‘ N ,012° 05,25 ‘ E. Mit einer Wassertiefe von 2-4m haben die meisten Schiffe hier Platz. Durch die 65 Liegeplätze kann es aber eng werden, so dass im Sommer „Päckchen liegen“ angesagt ist. Schon beim Einlaufen wird man selber unweigerlich zur Touristenattraktion.“Die besten Kapitäne sitzen halt immer an Land!“

Doch die Schaulustigen kann man schon verstehen. Vom Alten Strom eröffnet sich ein herrlicher Überblick, über die in den Hafen von Rostock einlaufenden und auslaufenden Schiffe. Besonders imposant sind die riesigen Ostseefähren, die Rostock zum Beispiel mit Gedser in Dänemark, Trelleborg in Schweden und Helsinki in Finnland verbinden.

Viele bewundern auch den 31m Meter hohen Leuchtturm.

Er steht hier seit 1897. Auch heute wird er noch als Leuchtfeuer genutzt. Zwischen April und Oktober sind die zwei Aussichtplattformen für Besucher geöffnet. Bei guter Sicht  gibt es einen tollen Ausblick auf Warnemünde und die Küste.

 

An der Westseite des „Alten Stroms“liegt Warnemündes Flaniermeile. Hier befinden sich renovierte Kapitänshäuser mit Geschäften, Restaurants und Cafés und Gaststätten. Die werden auch immer fleißig für den abendlichen „Landgang“ genutzt. Dabei wird es immer feucht und besonders fröhlich. Denn das Nachtleben in Warnemünde kann sich sehen lassen.

Flaniermeile “Alter Strom”

Am nächsten Tag weiß man nie was einem erwartet,- auch „wettertechnisch….“ Dieses Jahr hatten wir leider den sogenannten „Segler-Supergau“- Nebel, der die Hand vor Augen verschwinden ließ.

Unter Motor und mit Signalhorn, ging es fünf Stunden zurück nach Fehmarn. Eine nicht ganz ungefährliche Überfahrt, zumal auf einmal aus dem NICHTS etwas sehr GROSSES, mit sehr lautem Horn und großen Wellen, an uns in einiger Entfernung vorbeizog. Was es war weiß nur der Nebel…

Zum Glück kamen wir wohlbehalten, mit viel Anstrengung wieder in Fehmarn an. Und schließlich gab es ja für die Erinnerung das „Karibikfeeling“ vom Vortag.

Webcam´s

http://www.earthtv.com/de/kamerastandort/warnemuende-deutschland

http://www.der-warnemuender.de/webcam.html

http://www.insel-fehmarn.de/Webcams-in-Fehmarn

http://www.deutschland-webcam.de/webcams/details-650.html

Wind und Wetter auf der Ostsee:

http://www.yachtmatec.com/wetter.html